Mecki Stand 27.10.2007

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Mecki

von Harald Lampke

Diese Seite ist "Mecki und seinen Freunden" gewidmet. Sicherlich kennen Sie Mecki, den Redaktionsigel der Programmzeitschrift HÖRZU, oder? Wenn nicht, unbedingt weiterlesen und auch bei den untenstehenden Links stöbern!

Die Igel-Figur tauchte 1938 im Puppenfilmen "Der Wettlauf  zwischen dem Hasen und dem Igel" und auf Postkarten der Gebrüder Ferdinand und Hermann Diehl auf. Der Igel war damals aber noch namenlos.

1949 wurde die Igel-Figur von Eduard Rhein, dem Chefredakteur der Hörfunkzeitschrift HÖRZU, zum Redaktionsmaskottchen auserkoren und auf den Namen Mecki getauft. Allerdings konnte man den bzw. die Erfinder der Igel-Figur zunächst nicht ermitteln. Erst später kontaktierte Ferdinand Diehl HÖRZU. Rechtlich gehört die Figur  deshalb den Gebrüdern Diehl, die Mecki-Geschichten hingegen Eduard Rhein, oder genauer gesagt den jeweiligen Erben.

Recht schnell, nämlich 1951 bereits, produzierte die Firma Steiff die ersten Mecki-Figuren. Es handelt sich dabei vom ersten Tag an bis heute um ein Lizenzprodukt (vgl. die Ausführung zu den Rechten im vorhergehenden Absatz).

Oben sehen Sie ein Bild von den Steiff-Figuren Mecki, seiner Frau Micki und der Tochter Mucki. Die Figuren stammen aus der Produktion um 1980. Dass Kinder vielfach aufmerksamer auf Details achten als wir Erwachsenen durfte ich erfahren, als mich mein damals 5-jähriger Sohn Patrick darauf aufmerksam machte, dass bei der Steiff-Figur der rote Hosenflicken auf dem rechten und der blaue auf dem linken Hosenbein ist, auf den Bildern in den Meckibücher (s.u.) ist dies aber genau umgekehrt.


Die Mecki-Bücher

In den Jahren 1952 bis 1964 kam regelmäßig zur Weihnachtszeit ein neuer Mecki-Band heraus. Diese wurden beim Verlag Hammerich & Lesser aus Hamburg verlegt. Der erste Band von 1952 kostete damals 5.- DM. Klingt zunächst günstig, bedenkt man aber, dass der Monatsbruttolohn bei durchschnittliche 321.- DM lag, so entspricht das einem Preis von 38.- EUR im Jahre 2007. Ein stolzer Preis für ein Kinderbuch. Nur wer ein Mecki-Buch schon mal gelesen und vorallem die schönen Bilder genossen hat weiß, dass es das Wert sein kann.

Ende der 1970er Jahre, so mein Wissen, hat der Lingen-Verlag aus Köln Nachdrucke herausgebracht. Die Papier- und Druckqualität der mir vorliegenden Bücher würde ich mit der Note 2-3 bewerten. Größtes Manko ist aber, dass sämtliche Hinweise auf die Programmzeitschrift HÖRZU und Meckis dortige Tätigkeit als Redaktionsigel in den Texten gestrichen und durch andere Texte ersetzt wurden. Stellenweise erfolgte dies leider recht plump, sowohl inhaltlich als auch drucktechnisch, da manchmal Lettern mit einer geringeren Balkenstärke verwendet wurden, so dass selbst einem Laien auffällt, dass hier etwas "herausgeschnippselt" wurde.

Ein Beispiel hierzu, das aus dem Vorwort zum ersten Band "Mecki im Schlaraffenland" stammt, ist auf dem folgenden Bild zu sehen. Oben der Originaltext aus dem Ullstein-Druck, unten der geänderte Text des Lingen-Verlags.

1998/99 hat Ullstein die ersten fünf Bände in einem meines Erachtens den Erstausgaben würdigen Reprint herausgebracht. Sowohl die Papier- als auch die Druckqualität sind deutlich besser als die Drucke aus dem Lingen-Verlag. Auch wurden wieder die Originaltexte verwendet, und mit einem Preis von 19,90 DM war diese Ausgabe im Vergleich zur Erstausgabe fast schon ein Schnäppchen.


Mecki im Schlaraffenland

Band 1, erschienen 1952

Diese Geschichte ist der Anfang der Reise von Mecki und seinen Freunden. Mecki, seine sieben echt syrischen Goldhamster und seine zwei Teddys machen sich auf den Weg, das Schlaraffenland zu finden. Unbemerkt folgt Ihnen Charly Pinguin. Nachdem Sie sich durch ein Gebirge aus Hirsebrei durchgegessen haben, kommen Sie auch tatsächlich im Schlaraffenland an. Dort lernen Sie König Plum, den Fliegenpeter und viele andere Bewohner des Schlaraffenlandes kennen. Viele Erlebnisse machen dem Leser klar, dass im Schlaraffenland alles anders ist als bei uns: König wird dort, wer der Faulste ist, am meisten essen und am längsten schlafen kann. Dies drei "Tätigkeiten", also Faulenzen, Essen und Schlafen, sind deshalb auch zentrale Elemente und Aufhänger in den Erzählungen dieses Buchs. Nachdem Mecki kurzzeitig sogar König vom Schlaraffenland geworden ist, verlassen sie es mit Hilfe von zwei Ballons. In einem befinden sich Mecki und seine Goldhamster, im anderen die beiden Teddys und Charly Pinguin. Aber statt nach Hause treibt sie der Wind in die andere Richtung, dem nächsten Abenteuer entgegen.


Mecki bei den 7 Zwergen

Band 2, erschienen 1953

Die beiden Ballons verlieren sich aus den Augen, und Mecki und seine Goldhamster beschließen zu landen. Dies geschieht recht unsanft, so dass sie kurzzeitig das Bewusstsein verlieren und schlafen. Als sie erwachen, treffen sie gleich auf die Ente Watsch und den Kater Murr. Die Begegnung mit den sieben Zwergen endet zunächst in deren Gefängnis, doch dank Schneewittchen wird der Fehler der übereifrigen Zwerge wieder gut gemacht. Im Gegenzug verhilft Mecki dem Schneewittchen zu einem glücklichen Leben mit einem Prinzen. Schließlich setzen Sie Ihre Reise im Ballon fort, begleitet von der Ente Watsch und dem Kater Murr, die auch mitkommen.

Viele bekannte Märchenfiguren und Geschichten finden sich in dem Buch wieder, so zum Beispiel Schneewittchen und die sieben Zwerge, Dornröschen, der Wettlauf zwischen dem Hasen und dem Igel und auch Zwerg Nase.


Mecki bei den Eskimos

Band 3, erschienen 1954

Mecki, die Goldhamster, die Ente Watsch und Kater Murr landen in einem Land aus Eis und Schnee - bei den Eskimos. Diese nehmen die Reisenden freundlich auf. Doch Mecki wäre nicht Mecki, wenn er den Eskimos nicht helfen würde. Diese haben nämlich seit einiger Zeit ein Problem mit einem unbekannten Teufel, der nachts die Fleischlager plündert, Zelte und Pelze stiehlt und sogar das Wild tötet. Der Teufel stellt sich als ein bösartiger Chineskimo mit Namen Tschitu heraus, der mit einem gierigen Eisbären gemeinsame Sache macht. Zwar gelingt es, beide zu fangen, doch Tschitu gelingt die Flucht, so dass Mecki gemeinsam mit den Eskimos erneut zu einer Jagd auf ihn ansetzen muss. Nachdem Sie Ihn auf einem alten Wrack gefunden und erneut gefangen haben, beschließt Mecki, eine Zirkustruppe zu erstellen und führt schließlich bei den Eskimos ein Zirkusprogramm auf. Nach all den Abenteuern machen sich unsere Freunde dann wieder mit Hilfe des Ballons auf die weitere Reisen und nehmen Tschitu, mit einem Fallschirm ausgerüstet und mit einem Seil am Ballon hängend, mit. 


Mecki bei den Chinesen

Band 4, erschienen 1955

Als Mecki und seine Freunde mit dem Ballon die große chinesische Mauer überfliegen, wird Tschitu abgesetzt und schwebt fluchend mit seinem Fallschirm der Erde entgegen. Leider steht die Weiterreise unserer Freunde unter keinem guten Stern, da der Ballon ins Gelbe Meer stürzt. Nicht nur, dass sie ausgerechnet von einer Piratendschunke gerettet werden - zu allem Unglück stellt sich heraus, dass dessen Kapitän Tschitu ist. Nach einer gewagten Flucht erfahren sie durch Zufall das Geheimnis des Schatzes der Piraten. Und wäre dass nicht schon genug, müssen Sie miterleben, wie der seit dem Ende des ersten Buches verschollene Charly Pinguin auftaucht und in die Gewalt der Piraten gerät. Was mit den beiden Teddys passiert ist, erfährt der Leser leider nicht. Vor dem Hintergrund der Feierlichkeiten aus Anlass des 50. Geburtstag des Chinesischen Kaisers befreit Mecki Charly Pinguin und will dem König den Piratenschatz zum Geschenk machen, was aber misslingt. Eine deshalb notwendige sofortige Flucht führt sie in die Wüste. Nach der heimlichen Rückkehr nach China kann Mecki dank der Hilfe der kaiserlichen Prinzessin Tschitu und seine Bande fangen und so dem Kaiser seine Unschuld an der misslungenen Schatzübergabe beweisen. Schließlich setzen Sie Ihre Reise im Ballon fort.


Mecki bei den Indianern

Band 5, erschienen 1956

Nachdem der Ballon mit Mecki und seinen Freunden New York mit seinen Wolkenkratzern überflogen hat, landen sie um Land der Indianer. Dort machen sie die Bekanntschaft mit den Apachen, wo Mecki aufgrund eines Disputs mit dem Medizinmann eine Mutprobe bestehen muss, den wildesten aller Stiere bezwingt und  daraufhin zum Ehrenhäuptling ernannt wird. Die von Mecki beobachtete Entführung eines Schmetterlingforschers gibt der Geschichte eine neue Wendung. Im Westerndorf erfahren sie von den weiteren Plänen der Banditen, was der Auftakt zu einer umfangreichen und spannenden Verbrecherjagd im Land der Indianer ist. An deren Ende, wie sollte es auch anders sein, siegt Mecki und damit das Gute. So kann die Reise im Ballon fortgesetzt werden, der dann Mecki's Reisegesellschaft mitsamt dem Leser in Richtung Afrika führt.


Mecki bei den Negerlein

Band 6, erschienen 1957

Kein Bild vorhanden!

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Mecki bei Prinz Aladin

Band 7, erschienen 1958


Mecki auf dem Mond

Band 8, erschienen 1959

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Mecki und die 40 Räuber

Band 9, erschienen 1960


Mecki bei Harun al Raschid

Band 10, erschienen 1961

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Mecki bei Sindbad

Band 11, erschienen 1962


Mecki bei Zwerg Nase

Band 12, erschienen 1963

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Mecki bei Frau Holle

Band 13, erschienen 1964

Links zum Thema

Wikipedia-Artikel zum Thema Mecki http://de.wikipedia.org/wiki/Mecki
Biografie und Filmografie von Ferdinand Diel auf www.filmportal.de, den Internetseiten des Deutschen Filminstituts und CineGraph Link zu Ferdinand Diehl
Informationen zur Sammlung "Gebrüder Diehl" des Deutschen Filmmuseums in Frankfurt am Main Link zur Sammlung Diehl
Private Mecki-Seite von Gemmo Beyer mit Abbildungen aller 13 Bücher, HÖRZU-Titelbildern und Liste aller HÖRZU-Geschichten von 1951 bis 1969 http://www.meckiseite.de/
Private Seite von Uschi Herchenbach rund um Mecki's Entstehungsgeschichte, die Zeichner und Ihre Mecki- und HÖRZU-Sammlung http://www.meckifan.de/
Internetauftritt der Firma Steiff aus Gingen an der Brenz, dem weltbekannten Hersteller von hochwertigen Plüschtieren. Seit 1951 wird hier in Lizenz die Mecki-Figur produziert. Später kamen dann seine Frau Micki sowie die Kinder Macki und Mucki hinzu. http://www.steiff.de/